Am 16.08.1815 wird Giovanni Bosco in Turin / Italien geboren. Nach der Schule empfängt er die Priesterweihe und heißt von nun an "Don Bosco". Zur Weiterbildung geht er nach Turin, wo er mit dem ganzen Elend der beginnenden Industrialisierung konfrontiert wird. Immer öfter trifft er bettelarme Kinder und Jugendliche. Um diesen jungen Menschen zu helfen, gründet er 1854 den Orden der Salesianer. Seine Mitglieder haben ein einfaches Gelöbnis der Armut und Nächstenliebe abgelegt. Don Bosco war Organisator und Pädagoge und gründete Wohnheime und Werkstätten und sorgte sich um die schulische, berufliche und sittlich- religiöse Bildung der jungen Menschen.

Heute kümmern sich weltweit fast 18.000 Salesianer und 16.000 Don Bosco Schwestern im Sinne ihres Gründers um Kinder und Jugendliche am Rande der Gesellschaft.

 wurde 2001 gegründet, um die Arbeit der Salesianer zu unterstützen. Der Schwerpunkt der Arbeit der Salesianer liegt auf schulischer und beruflicher Ausbildung, medizinischer Betreuung und menschlicher Zuwendung.

Jede Spende, die erreicht, unterstützt die Arbeit der Salesianer Don Boscos und gibt notleidenden Kindern und Jugendlichen Hoffnung auf eine Zukunft.

 

Was bedeutet Mission bei Don Bosco?
Sich aus dem christlichen Verständnis heraus weltweit für arme und benachteiligte Jugendliche einsetzen. Damit führen wir weiter, wofür sich Jesus zu seiner Zeit stark gemacht hat. Bei uns stehen die Taten im Vordergrund. Wir wecken bei Jugendlichen das Interesse am Glauben, fördern es und vermitteln christliche Werte wie:

Menschenrechte
Jeder hat das Recht auf Religionsfreiheit, Förderung ungeachtet von Nationalität, Hautfarbe, Religion oder Geschlecht sowie Schutz vor Misshandlungen und Folter.

Solidarität
Es geht uns etwas an, wenn andere hungern, misshandelt, getötet oder ausgegrenzt werden - egal wo. Wir helfen Opfern von Gewalt, leisten Nothilfe und informieren die Öffentlichkeit.

Frieden
Konflikte entstehen durch Unkenntnis. Deshalb fördern wir den Dialog mit anderen Kulturen und Religionen. Im "Don Bosco Learning Centre" im pakistanischen Lahore gehen z.B. junge Christen und Moslems gemeinsam zur Schule.

Soziale Gerechtigkeit
Armut ist entwürdigend. Kein Kind kann zur Schule gehen, wenn es hungert. Hilfsprojekte der Salesianer versorgen Kinder und Jugendliche mit Mahlzeiten, organisieren den Bau von Häusern und ärztliche Versorgung. Jeder hat das Recht auf ein Leben in Würde.

Bildung
Nur wer zur Schule geht, hat Zukunft. Die Salesianer Don Boscos haben sich deshalb auf Schul- und Berufsbildung für Kinder und Jugendliche spezialisiert. Wer sich das Schulgeld nicht leisten kann, bekommt kostenlos Unterricht.