INKAgold-Ausstellung
27.09.2006
 

zu Gunsten von




 

Die Wertschätzung und Zuneigung zweier unterschiedlicher Menschen für die Kultur und Geschichte Perus hat zu einem besonderen Abend zu Gunsten der Straßenkinder der Hauptstadt Lima geführt.

Professor Wilfried Morawetz, Leiter des Botanischen Gartens in Leipzig und Inhaber des Lehrstuhls für Biologie der dortigen Universität ist dem Land und den Menschen Perus seit langer Zeit in großer Nähe verbunden.

Das Ergebnis dieser kulturellen und menschlichen Nähe ist die Ausstellung „Der Fluch des Goldes 1000 Jahre Inka Gold“, die nach großem Erfolg in Leipzig jetzt in Berlin mit großem Zuspruch zu sehen ist.





 

Pater Thomas Astan, vom Orden der Salesianer Don Boscos, der seit vielen Jahren auch in Peru tätig ist, begegnete Professor  Morawetz in Berlin und schnell war ihre Begeisterung für Peru auf die heutigen Probleme gerichtet: Das Schicksal der vielen Kinder und Jugendlichen, die in der Unbehaustheit und Brutalität der Straßen ihr Leben fristen müssen, ohne Aussicht auf Änderung und ohne Hoffnung auf ein anderes Leben.



       


 

Die gemeinsamen Ideen waren schnell verknüpft und heraus kam ein faszinierender  Abend mit Musik, Folklore und Tanz des Anden-Staates.
Der Höhepunkt war eine Tombola, zur Hilfe für die Straßenkinder, bestückt mit klassischen Schmuckimitaten des legendären Goldes der Inkas.

„Der Fluch des Goldes“, der Untertitel der Ausstellung, hatte einst die Spanischen Heere nach Peru gelockt und die Vernichtung des Inka-Staates heraufbeschworen, in dessen Verlauf einige wenige Abenteurer sich des Landes bemächtigten. Durch die Fortdauer der Verhältnisse wurden sie in der sozialen Schieflage des Landes festgeschrieben, dass einige Wenige alles besitzen, aber nicht teilen wollen und die Meisten haben gar nichts.

Das heutige Anliegen sollte den einstigen Reichtum konkret und ideell den Armen zu Gute kommen lassen, in dem wir ein Benefizabend für die Straßenkinder veranstaltet haben.


 

Viele haben sich mitnehmen lassen auf einen Gang durch die Mythologie der Sonnengötter und Fabelwesen Perus, unter anderem war auch der Botschafter des Landes Herr Carlos Higueras Ramos gekommen.



         

 

Gestärkt wurden alle Gäste durch würzige Spezialitäten des Landes, in der freudigen Gewissheit mit ihrer Teilnahme und Spende wenigstens einigen Kindern zum Abschied von der Straße zu verhelfen.

Den Abend ermöglicht haben Sponsorengelder der InkaGold Ausstellung selbst, der Zurich Versicherung und der Deutschen Bank, einen herzlichen Dank dafür.

 

Es war ein bewegender Abend.

 

Südamerika hat viele Länder und Kulturen, aber leider auch viele Straßenkinder. WIR MACHEN WEITER !